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Nobelpreis für Amerikas linken Ökonomen

"Heute Morgen ist mir was ganz Komisches passiert." So beiläufig und knapp schreibt Paul Krugman es um 20 vor acht in seinem Blog der "New York Times". Ein Link führt auf die Website des Nobelpreises.

Paul Krugman
October 13, 2008, 7:40 am
An interesting morning

A funny thing happened to me this morning …

Die begeisterten User nutzten die Blogkommentare sofort für Glückwünsche. Schon um 11.04, also etwas vier Stunden nach der Blognachricht, war auf dem Blog trocken zu lesen: "Comments are no longer being accepted."

Neue Ökonomische Geographie. Krugman gilt als Begründer der sogenannten Neuen Ökonomischen Geographie, die die Gründe dafür untersucht, warum es in einigen Regionen zu starken wirtschaftlichen Aktivitäten kommt, während sie in anderen Gebieten immer weiter abnehmen. Damit zusammenhängend untersuchte der 55-Jährige die wirtschaftlichen Bedingungen und Folgen der weltweiten Verstädterung.

Den Abschluss der Verkündung der Nobelpreise bildet stets die Auszeichnung für Wirtschaftswissenschaften. Diese Ehrung gehört nicht zu den klassischen Nobelpreisen. Der Preis war 1968 von der Schwedischen Reichsbank gestiftet worden und wird seit 1969 verliehen. Die Nobelpreise sind umgerechnet mit rund 1,1 Millionen Euro dotiert. Die Auszeichnungen werden traditionsgemäß am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, durch den König Schwedens in Stockholm überreicht.

Mehr:

manager-magazin.de: Wirtschaftspolitik: "Die USA sind kein Vorbild" 9-teiliges Interview - Deutsch
Teil 1: "Die USA sind kein Vorbild"
Teil 2: "Wer arm ist, entkommt dem Hurrikan nicht"
Teil 3: "Protektionismus liegt nicht im US-Interesse"
Teil 4: "Republikaner bedienen Rassismus"
Teil 5: "Amerika muss ein westliches Land werden"
Teil 6: "Clinton war unentschlossen und ungeschickt"
Teil 7: "Der Boom basierte nicht auf Steuersenkungen"
Teil 8: "Amerikas Vorsprung ist nicht beeindruckend"
Teil 9: "Mindestlöhne sind nicht schädlich"

Paul Krugmann Blog: The Conscience of a Liberal
Paul Krugman - New York Times
Nobelprize.org
SPIEGEL INTERVIEW vom 30.12.2002: "Koalition der Eliten"
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Ich habe einen Traum!

Die Rede von Martin Luther King vom 28. August 1963 in Washington D.C. vor mehr als 250.000 Menschen wird zu den Meisterwerken der Rhetorik gezählt. Er "träumte" von einer Welt, in der alle Menschen die gleichen Rechte haben, unabhängig von ihrer Hautfarbe oder Religion: Martin Luther King - "I have a dream".



Es ist der 45. Jahrestag der Rede von Martin Luther King und die Welt scheint dem Traum Martin Luther Kings ein Stück näher: Mehr als 80.000 Menschen bei einem Parteitag. Die Größe der Veranstaltung war an sich schon beeindruckend, wurde aber noch von der Tatsache in den Schatten gestellt, dass diese rund 80.000 Menschen Geschichte hautnah erlebten: Zum ersten Mal ist ein farbiger Amerikaner Präsidentschaftskandidat einer der beiden großen Parteien.

Mehr:
Barack Obama Website
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